Augen-lasern.info | Aufklärung & Durchblick am Auge
Die Seite augen-lasern.info informiert Sie über die Risiken und Nebenwirkungen des Augen lasern sowie die verschiedenen Methoden Lasik, Lasek und Femto Lasik.
Ist das "Augen lasern" eine Alternative zur herkömmlichen Brille?
Brille oder Kontaktlinsen? Nicht immer sind Sehhilfen im Beruf, Sport oder Alltag von Vorteil. Als innovative Alternative gilt das Augen lasern. Das Wichtigste über die Möglichkeiten, Risiken, Kosten und Entwicklungen erhalten Sie hier.
Das Augen lasern ist unter dem Oberbegriff refraktive Chirurgie eingeordnet, welche sich mit Operationen am Auge zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten beschäftigt. Durch die Korrektur der Brechkraft im Auge soll der Sehfehler behoben werden.
Blind für 3.000 Euro - Die Gefahr des Augen lasern !
Eine Entscheidung für das Augen lasern, ist gleichzeitig eine Entscheidung für eine Operation an einem gesunden Organ.
Erst mit dem 30stem Lebensjahr hört das menschliche Auge auf zu wachsen und die Sehstärke kann sich im Laufe des Lebens immer wieder verändern.
Beim Lasern werden die Hornhaut und damit auch die Stabilität verändert. Was diese Veränderung für das Auge bedeutet, in vielleicht 20 Jahren, das kann keiner vorhersehen und dafür garantieren. Langzeitstudien oder Erfahrungen die über so einen langen Zeitraum gehen gibt es bislang nicht. Vorstellbar ist, dass die vom Lasern geschwächte Hornhaut eine Bindehautschwäche entwickelt, sprich ihre Stabilität verliert. Ein guter Vergleich hierbei ist die Bindehautschwäche an der Haut. Gerade Frauen fürchten sich vor der sogenannten Cellulitis, die an der Haut zu unschönen Veränderungen führt. Genau dazu kann es auch bei der Hornhaut kommen. Es ist vielleicht äußerlich nicht erkennbar, aber der Patient wird es deutlich merken.
Auch wenn solche oder auch andere Veränderungen nicht gleich erkennbar sind und anfangs noch ein verbessertes Sehvermögen zu genießen ist, geht es beim „Sehen“ doch nicht um den Augenblick. Auch der Ästhetische Aspekt verliert im Vergleich zu den folgenden Nebenwirkungen an Größe. Da ist wirklich besser bzw. gesünder in regelmäßigen Abständen eine neue Brille zu kaufen und/oder Kontaktlinsen auszuprobieren.
Durch das Lasern der Augen, wie bei der Lasik-Methode, zeigt sich nach 2 oder mehr Jahren eine Verschlechterung beim Sehen in der Dämmerung. Alle Tätigkeiten die höchste Ansprüche an Sehleistung verlangen werden schwieriger. Beim „Halo-Effekt“ sieht man den Scheinwerfer eines nahenden Autos oder eine Straßenlaterne nicht mehr klar. Anders beim sogenannten Ghosting, hier sieht das Auge eine Art Geisterbild von dem was eigentlich das andere Auge Sehen sollte. Außerdem besteht die Gefahr auf Schnittfehler und wenn auch selten, auf Infektionen.
Scheint als würde man nicht nur das eigene Sehvermögen und sich, sondern auch andere z.B. beim Autofahren in Gefahr bringen, und das alles für bis zu 3.000 Euro. Eine kostspielige Angelegenheit für solch ein Ergebnis.
Für Augenoptiker sind Patienten, die sich die Augen haben Lasern lassen, natürlich gern gesehene Patienten. Ein paar Jahre nach der Operation, kommen die Patienten wieder und klagen über den schlechten Kontrast. Über jeden ¼ Dioptrie die dann wieder rausgeholt werden kann, machen Sie den Patienten dann glücklich. Kontaktlinsen sind nun keine Option mehr, da kein Linsenanpasser mehr verantwortungsvoll eine Linse ans Auge anpassen kann- auch wenn das von einigen behauptet wird. Einzige Ausnahme und damit schlimmster Fall sind die sogenannten Keratokonus-Linsen. Die werden dann gebraucht, wenn das Auge dann wirklich die oben beschriebene Bindehautschwäche aufweist. Die Linse dient dann nur als Überbrückung der Wartezeit auf eine neue Hornhaut. Die Hornhaut wird zum Spendeorgan!
Für alle diese Risiken wird keine Haftung übernommen. Die Entscheidung sowie die Verantwortung liegen voll und ganz bei dem jeweiligen Patienten.